Alraune



Zusatz-Titel: Die Geschichte eines lebenden Wesens
Hanns Heinz Ewers [Autor]

Tausend: 109.-158.
Seiten: 8°, 262 og, OKart
Doublette: 1
Verlag: Georg Müller, München, 1919
Description: Der Roman (die EA. erschien 1911) beginnt mit einer künstlichen Befruchtung, in welcherer das Mädchen "Alraune" erzeugt wird. Die Mutter eine Prostituierte, der Samen von einem Lustmörder zum Zeitpunkt der Hinrichtung entnommen. Alraune selbst wird als promiskutiv veranlagt beschrieben und verursacht den Selbstmord eines ältlichen Liebhabers, bevor es schließlich die Geliebte des Leiters jener künstlichen Befruchtung, die zu ihrer Erzeugung führte, wird. Zuletzt stürzt sie, mittlerweile dem Vampyrismus verfallen, in den Tod."Alraune" bedient deutlich voyeuristisch-reißerische Elemente der Zeit nach der Jahrhundertwende und fand schon nach kurzer Zeit in großen Auflagen Verbreitung (nach Kindler Literaturlexikon bis 1922 immerhin 238.000 Stück) und wurde mehrmals verfilmt.[Hanns Heinz Ewers (* 1871 in Düsseldorf; 1943 in Berlin; gebürtig Hans Heinrich Ewers), deutscher Schriftsteller, Filmemacher, Globetrotter und Kabarettist.Seine teils äußerst drastischen Darstellungen machten ihn zum skandalumwitterten Bestsellerautoren, aber gleichzeitig musste er sich immer wieder gegen den Vorwurf zur Wehr setzen, seine Werke seien trivial, unmoralisch oder pornographisch. Ewers sah sich selbst in den Fußstapfen von E.T.A. Hoffmann und E.A. Poe wandelnd als Dichter einer "phantastischen Wirklichkeit", deren grauenhafteste Details er dem Publikum in einem schonungslosen, reportagehaften Stil grell ausleuchtete.
Schlagworte: surrealer Schauerroman
Bemerkungen: Rücken geplatzt, gebräuntes Nachkriegspapier
Standort: Lit-2-3 Vernate, Bureau, Ikea Regale 1 bis 7, Lit-2-3
Last Revision: temporär today

Eintrag korrigieren
ZVAB
Alraune - KinoTV © April 4, 2026 by Unicorn Media
This page loaded in 0.00027 seconds.